
| Guten Abend, heute ist Mittwoch, der 08. Februar 2012 | Aktualisiert am 19.05.2011 |
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Bei manchen Szenen in Spielfilmen fragt man sich unwillkürlich: Geht das noch mit rechten Dingen zu? Ist die Verfolgungsszene über Baugerüste zu Beginn von Casino Royale mit James Bond realistisch? Ist der Kampf mit Laser-Schwertern in Star Wars physikalisch korrekt? Ist eine Antimaterie-Bombe, wie in Illuminati verwendet, denkbar?
In dem Schülerakademiekurs „Physik im Film“ werden Filmszenen hinsichtlich der zugrunde liegenden Physik analysiert, um dann fest zu stellen, ob die filmische Wirklichkeit mit der physikalischen Realität übereinstimmt. Dabei werden naturgemäß vor allem Szenen aus Actionfilmen (z.B. James Bond, Speed, Mission Impossible) auf Herz und Nieren überprüfen. Aber auch Szenen aus Science-Fiction-Filmen (z.B. Star Wars., Star Trek, Raumschiff Enterprise) und Zeichentrickfilmen (z.B. Bugs Bunny, Tom und Jerry) werden genauer beleuchtet, wobei gerade bei Letzteren die Comic häufig durch das physikalisch Unmögliche entsteht.
P. Sander, ITG
Im Rahmen des Schülerwettbewerbs Vision Ing21 kooperiert das Ignaz-Taschner Gymnasium mit der Firma Autoliv. Diese ist eine der größten Zulieferer für Rückhaltesysteme in der Automobilindustrie und der größte Arbeitgeber in Dachau mit ca. 1000 Arbeitsplätzen.
15 SchülerInnen der Oberstufe nehmen mit großem naturwissenschaftlichen Interesse und Engagement an diesem seit April 2008 laufenden Projekt teil. Die inhaltliche Konzeption des Projekts umfasst folgende Punkte:
Entwurf - auch mit Hilfe von CAD – einer Modellschlittenbahn für Crash-Tests
Bau der Modellschlittenbahn mit Hilfe von Autoliv
Durchführung verschiedener Crash-Tests an der Modellschlittenbahn
Besuch eines Crash-Tests sowie von Airbagzündungen bei Autoliv
Darstellung des Projekts auf dem Sommerfest
verkehrstechnische Sicherheitsaspekte
Entwicklung eines Crash-Tests mit Fahrrad und Dummy in der Turnhalle; Auswertung mit Hilfe von Hochgeschwindigkeitskameras
Die Schüler setzen sich bei den prozessorientierten Abläufen mit Fragen des Projektmanagements auseinander und gewinnen im interaktiven Dialog methodische und soziale Kompetenzen. Durch den Kontakt zwischen Schule und Industrie erfahren die Schüler sehr individuell viel über das Berufsbild Ingenieur, erwerben praxisrelevante Kompetenzen und erkennen die grundlegende Bedeutung des Fachs Physik für den Alltag.
Projektleiter: Dr. Thomas Reiter (Autoliv), StR Peter Sander (ITG)
Teilnehmende Schüler:
Becker Alexander, Sygulla Thomas. Schleicher Tino, Lohmer Clemens, Blumenschein Tobias , De Waal Adrian, Hellwig Konstantin, Höfler Matthias , Koston Matthias, Melzer Stefan, Raischl Jona, Schlegel Iris, Schmidt Sebastian, Seitz Sebastian, Stelz Franz.
